Tradition

Mensur Tradition Das studentische Fechten besteht seit zirka 400 Jahren. Es geht auf das den Studenten im ausgehenden Mittelalter ausdrücklich verliehene Privileg des Waffentragens zurück, was sonst nur den Adeligen und dem Militär gestattet war.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich aus diesem Privileg die besondere Form des studentischen Fechtens, die Mensur (lateinisch das „Maß“, das ist der Abstand zwischen den beiden Fechtern), wie sie seit der Mitte des 19. Jahrhunderts besteht. Dabei stehen sich 2 „Paukanten“ gegenüber, die nach strengen Regeln und mit Schutzbekleidung versehen, die Mensur mit so genannten Schlägern austragen.

Warum wir das im 21. Jahrhundert noch immer tun? Beileibe nicht, um eine Tradition mit aller Gewalt am Leben zu erhalten, sondern weil wir damit seit mehr als 100 Jahren die besten Erfahrungen gemacht haben.

Die der Mensur zugrunde liegenden Prinzipien der Ritterlichkeit und der Wehrhaftigkeit haben unserer Ansicht nach auch in der Gegenwart eine hohe Bedeutung.